Wieso sollte eine Kastration erfolgen?

Die Kastration ist dann empfehlenswert, wenn der Hund dauernd darunter leidet, dass er sich sexuell nicht ausleben kann. Symptome hierfür sind Abmagerung, Aggressivität und der Drang, ständig wegzulaufen. Auch kann es lästig werden, wenn der Rüde ständig aufspringen will und Paarungsbewegungen bei Menschen oder Gegenständen macht.

Wann ist der beste Zeitpunkt?

Der beste Zeitpunkt zur Durchführung der Operation liegt beim Rüden etwa bei der Vollendung des ersten Lebensjahres. Eine Kastration kann aber auch später jederzeit durchgeführt werden.

Was passiert bei der Operation?


Bei der Kastration werden in Vollnarkose die Hoden (männliche Keimdrüsen) entfernt. Dies macht den Hund ruhiger, dämpft seinen Sexualtrieb und er fühlt sich mehr zum Menschen hingezogen. Zudem nimmt das Risiko einer Prostataerkrankung ab, da diese zusammenschrumpft. Ferner werden der Vorhautentzündung und dem Hodenkrebs erfolgreich vorgebeugt.

Nachsorge

Beim Rüden ist, aufgrund des gering invasiven Eingriffes, die Erholungsphase kurz. Nach 10 Tagen ist die Wunde verheilt und die Fäden können gezogen werden.

 

 

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Dr. Simon Kirchler
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