Die Kastration hat mehrere Vorteile:

  • kein Zuwachs ungewollter Kätzchen, für die man kein gutes Zuhause findet
  • keine Rolligkeitssymptome
  • keine oder deutlich weniger übel riechende Markierungen
  • geringeres Bedürfnis herum zu streunen
  • stärkere Menschenbezogenheit
  • kaum Risiko hormoneller Erkrankungen wie Zysten, Gesäugetumoren (wobei fast alle bei der Kätzin extrem bösartig sind!) oder Gebärmutterentzündungen
  • deutlich geringeres Risiko der Infektion mit FeLV (=Leukose) oder FIV (=Immunschwäche) durch den Wegfall von Paarungsbissen und Katzenkämpfen

Durch die Kastration neigen Katzen dazu dicker zu werden. Doch durch eine ausgewogenen Ernährung - angepasst an das Temperament, Stoffwechsel und Bewegungsdrang - bleibt ihre Katze auch nach der Kastration schlank. Katzen mit Auslauf bleiben weiterhin gute Mäusefänger, falls sie schon vorher einen ausgeprägten Jagdtrieb hatten.

Wann soll die Kätzin kastriert werden?


Katzen werden in der Regel ab einem Alter von ca. 6 Monaten kastriert. Auch das Kastrieren einer trächtigen Katze ist im Frühstadium noch möglich.

Was wird bei der Kastration gemacht?

Unter Vollnarkose werden beide Eierstöcke entfernt. Die Gebärmutter wird belassen, sofern sie bei der Operation nicht als krankhaft verändert erscheint. Die Wunde am Bauch wird mit einem einzigen Stich vernäht und löst sich von allein wieder auf. Eine weitere Kontrolle durch den Tierarzt ist in der Regel nicht erforderlich.

 

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Dr. Georg Moser
Dr. Simon Kirchler
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