Warum sollte ein Kater kastriert werden?

Geschlechtsreife Tiere markieren ihr Territorium durch Harnspritzen an verschiedenen Stellen. Wenn sie dies im Haus machen, stört der penetrante Geruch. Ungeschnittene Kater sind oft tagelang unterwegs, wenn rollige Weibchen ihnen den Kopf verdrehen. Dabei kommt es nicht selten zu blutigen Auseinandersetzungen mit Rivalen. Wunden, Abszesse und Blutvergiftungen mit Fieber sind oft die Folge davon.

Gibt es auch Nachteile?


Es sind praktisch keine Nachteile bekannt. Oft wird die Gewichtszunahme nach der Operation nur der Kastration unterstellt. Mit einer angepassten Fütterung je nach Alter, Temperament und Bewegung kann das Gewicht jedoch günstig beeinflusst werden. Auch kastrierte Kater bleiben gute Mäusefänger. Die Lebenserwartung ist deutlich höher als bei unkastrierten Tieren (Verkehrsunfälle,   Revierkämpfe, Infektionen, ect.)
Harnsteine treten bei kastrierten Katern etwas häufiger auf als bei unkastrierten Tieren.

Wann sollte ein Kater kastriert werden?


Im Allgemeinen werden Kater ab ca. 8 Monaten kastriert. Manchmal beginnen sie mit dem Markieren auch schon früher. Auch ältere Tiere können problemlos noch operiert werden.

Was wird bei der Kastration gemacht?


Bei der Kastration des Katers werden beide Hoden (Keimdrüsen) unter Vollnarkose entfernt. Die Wunde wird offen gelassen, damit Wundsekret ungehindert abfließen kann und heilt innert weniger Tage ab.

 

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